Im Rahmen des Projektes „Neue Bestandeskarte“ wurde ein operationelles Verfahren zur Wald- bestandeskartierung mit digitalen Oberflächen- modellen und Spektraldaten entwickelt, dessen Kosten-/Nutzenrelation deutlich besser ist, als diejenige des konventionellen Verfahrens mit Luftbildern. Es werden zusätzliche Parameter abgeleitet, die bisher nicht oder nur mit sehr grossem Aufwand erhoben werden konnten, wie zum Beispiel der Holzvorrat je Bestand. Die Waldbestände werden halbautomatisch abgegrenzt, die Bestandesparameter werden automatisch abgeleitet. Die Operationalität wurde an drei Testgebieten mit zusammen 3'000 Hektaren demonstriert.
Das Projekt wurde finanziert vom Fonds zur Förderung der Wald- und Holzforschung sowie vom Bundesamt für Umwelt BAFU sowie von den Kantonen Obwalden, Schwyz, Baselland und Zürich. Die SILVACONSULT AG Winterthur führte das Projekt zusammen mit dem Joanneum Research Graz durch.